Drittes Kapitel. Die Äbte Johann Christoph und Hieronymus heben mit Hilfe der katholischen Stände Religion und Schulen. - Muri's Beziehung zur Stifterfamilie.

Um die freundliche Stellung Muri's zu den politischen Behörden unter den Äbten Johann Christoph und Hieronymus noch besser zu beleuchten, wollen wir aus vielen vorhandenen Beweisen eine kleine Nachlese halten. – Muri, das reichste Kloster in den Freiämtern, bot den V katholischen Ständen die besten geistigen und materiellen Mittel zur Wiederbelebung (I-327) und Reinerhaltung des katholischen Glaubens. Die Tagherren von Luzern und den Urkantonen kehrten auf ihren Reisen nach Baden zu den Jahresrechnungen gerne in Muri wie auch in Hermetschwil ein, und der Landvogt nahm oft Herberge innerhalb der friedlichen Mauern Muri's. Seine Gerichte hielt dieser mit Vorliebe entweder im Gotteshause oder in dessen Nähe „unter der Linde“. Die eidgenössischen Abschiede sagen: „Die Verhandlungen wurden grösstentheils, weil kein Gerichtshaus vorhanden war, im Gotteshaus Muri vorgenommen“. So wurde am 26. April 1559 ein obwaltender Streit zwischen Luzern und den übrigen VI regierenden Orten wegen Strafen und Freveln in Kleindietwil in Muri entschieden1. – In kriegsgefährlichen Zeiten, die damals wegen der Religionszwiste häufig eintraten, galt Muri nebst Hitzkirch für die V katholischen Stände als Kornkammer und als fester Punkt gegen Zürich und Bern. So lange Muri treu mit den V Orten über die Reinerhaltung der katholischen Religion bei dem Volke wachte, war der schmale Landstrich der Freiämter stark genug, die zwei reformirten Kantone, Bern und Zürich, von einander zu trennen. Politische und religiöse Gründe bewogen Muri, entschieden mit der Mehrheit der Landesherren zu halten. Nur einmal wäre dieses trauliche Verhältniss beinahe getrübt worden. Einige Tagherren der VII regierenden Orte wollten dem Kloster die Zumuthung machen, dem Landvogte in den Freiämtern, da er keine eigene Behausung hatte, zu Gefallen der Schirmherren eine besondere Wohnung und für die Verbrecher ein Gefängniss zu bauen. Allein die Regierungen der Tagherren sahen dieses Begehren für unbillig an, weil der Vogt im Gotteshause stets eine gute Aufnahme finde und da „lieb und werth sei“. Muri wies auch seine erhaltenen Freiheits- und Schirmbriefe vor. Im Jahre 1581 wurde die Angelegenheit mit dem Ausspruche beigelegt: dass der Landvogt indessen noch ferner seine Behausung im Kloster Muri habe2.

Das Zusammenwirken der kathol. und reformirten Stände in der Regierung der Freiämter war vielen Schwierigkeiten unterworfen, zumal nach den Kriegen vom Jahre 1531 der bedenkliche Grundsatz: „Wer Herr des Landes, ist auch Herr der Religion seiner Unterthanen“ (cujus regio, ejus religio), von beiden Parteien streng durchgeführt, und beide Religionen nur in jenen Gebieten gestattet wurden, wo die Friedensbedingungen sie gesetzlich erlaubten. Allein die Reformirten stellten (I-328) bald nach feierlich gelobtem Friedensartikel, „die Katholischen in ihren eignen Städten, Ländern etc. zu belassen“3, an die VII katholischen Stände das Ansinnen: „sie sollen Jedem die Religion frei lassen!“ Bei diesem Begehren hatten sie vorzüglich die Bewohner der Freiämter im Auge, die vom Frieden ausgeschlossen worden und dem Gutdünken der siegreichen Katholiken überlassen waren. Daher suchten diese die katholische Religion daselbst mit allem Ernst wieder zur Geltung zu bringen; die Reformirten thaten das Gleiche in ihren Ländern mit ihrer Religion und gebrauchten dazu oft Waffengewalt4. Endlich antworteten diesen die Katholiken auf obige Zumuthung und sagten unter Anderm: „Uns erfasst ein Verwundern, dass ihr, Andersgläubige, eine solche Glaubensfreiheit begehrt. Das Wort dieses Satzes gibt auch den klarsten Beweis, dass ihr die Besitzungen und Güter der Bischöfe, Klöster, Kirchen und anderer frommen Stiftungen, die ihr wider jedes Recht an euch gezogen habt, den rechtmässigen Herren und ihren Nachfolgern zurückerstatten sollet, damit sie in ihre alten Rechte wieder eingeführt, frei nach dem Willen der Stifter und nach ihrem eigenen Wunsche den Satzungen der katholischen Religion nachleben können! Ist ferner die Glaubensfreiheit eine so heilige Sache, warum gestattet ihr, Andersgläubige; den Priestern der römisch-katholischen Kirche nicht, die Kanzeln eures Landes zu besteigen? Und soll euer Vorschlag, Niemanden der Religion wegen zu belästigen, eine Wahrheit sein, warum bestraft ihr diejenigen, welche zu unserer Religion herüber treten oder derselben nur günstig gestimmt sind, mit aller Schärfe, indem ihr sie den Landesverräthern gleich stellet? – Wir harren auf Antwort!“ – Das sind ernste Worte und zeigen, dass die katholischen Stände vom Bewusstsein der innern Kraft und des Rechtes erfüllt waren. Darnach muss dann auch ihr strenges Auftreten gegen Sünde und Laster und gegen Gesetzesüberschreitungen, mochten sich dieselben Priester oder Laien zu Schulden kommen lassen, beurtheilt werden. Die Männer, welche katholischerseits an der Spitze der Regierung standen, waren stark im hl. Glauben und von der Wichtigkeit ihrer hohen Aufgabe erfüllt5. Ihre Übergriffe in die kirchlichen (I-329) Rechte erscheinen daher wegen der Absicht, die sie dabei hatten, in einem ganz andern Lichte, als die heutigen Tages. Dann war die Auffassung der gegenseitigen Hilfe zwischen Kirche und Staat nach christlichen Grundsätzen damals viel reiner und ernstlicher, als in den letzten Jahrhunderten, in denen der Staat nach Luthers Grundsätzen die kirchliche Gewalt an sich riss und damit zur Erreichung einer unedlen, selbstsüchtigen Zwecke die Völker geisselte. Übrigens griffen die katholischen Orte nicht ohne Rechtstitel zu jenen Zeiten in das kirchliche Leben ein. Die Luzerner Regierung versprach dem Bischof von Constanz, die Bestimmungen des Concils von Trient und die Synodalbeschlüsse seiner Diöcese zuerst bei der Geistlichkeit durchzuführen. Diese widersetzte sich aber wegen ihrer gelockerten Sitten dem edlen Bemühen der weltlichen Behörde (1568). Die Regierung schrieb daher, das Unvermögen des Landesbischofes kennend, an den päpstlichen Stuhl. Papst Pius V. erliess dann am 6. September 1569 an alle VII katholischen Orte (Freiburg und Solothurn inbegriffen) ein Breve, worin er sie ernstlich auffordert: die Vorschriften des Tridentinums gegen die widerspänstigen und ein sündhaftes Leben führenden Priester mit Anwendung des weltlichen Armes zu unterstützen6. Zufolge dieses päpstlichen Auftrages bestraften diese Regierungen den fehlenden Priester ohne weiteres strenge mit Kerker, Landesverweisung oder auch mit dem Schwerte7. Indessen waren jene Priester des Beistandes des weltlichen Annes in den Ländern dieser Regierungen sicher, welche für die Reinerhaltung der katholischen Religion arbeiteten.

Abt Hieronymus Frei war schon als einfacher Konventuale und Leutpriester in Boswil bemüht, den Conciliumsbeschlüssen beim Volke Eingang zu verschaffen. So bewirkte er, dass an der Vigil (Vorabende) des hl. Apostels Matthias, welche 1565 auf die Fastnacht fiel, das Fasten in jenen Familien, wo die alte, christliche Lehre aufrecht geblieben war, ordentlich und christlich beobachtet wurde8. Ferner vermochte er die Kirchgenossen dieser Pfarrei dasselbe Jahr dahin zu bewegen, dass sie die Oktav des heil. Stephanus wieder festtäglich feierten, (I-330) was seit dreissig Jahren während des Abfalles nicht mehr geschehen war9.

Im Jahre 1577 vernahmen die V katholischen Orte, dass die Priester bezüglich des Arbeitens an Feiertagen in den Freiämtern zu nachsichtig seien. Sie schrieben daher dem Abte Hieronymus von Muri: er solle allein und nur in dringenden Fällen, z. B. wegen des Wetters und zur Zeit der Ernte die Erlaubniss hiefür ertheilen. Zugleich beauftragten sie den Abt, er möge sich mit der ehrwürdigen Priesterschaft berathen und sofortige Besserung mit kirchlicher Gewalt eintreten lassen, um die alten löblichen Gebräuche wieder einzuführen und die hl. Religion in Aufnahme zu bringen. Abt Hieronymus liess den Dekan des Kapitels Mellingen, Meister Johann Müller, Pfarrer in Sarmenstorf, wie auch die übrige Geistlichkeit des Kapitels am 18. Juni nach Muri kommen. Die Versammlung fand in der dortigen Pfarrkirche statt. Man berieth eine Ordnung wegen Haltung der Sonn- und Feiertage10. Dekan Müller fasste sie schriftlich ab und überbrachte sie den Gesandten der V katholischen Orte in Baden. Diese fanden an derselben ein „gutes Vergnügen“; bestätigten die aufgesetzte Ordnung und befahlen sie sogleich zu verkünden, die Unterthanen zu deren Befolgung aufzufordern und die Verordnung in das Jahrzeitbuch einer jeden Pfarrei einzuschreiben, damit sie nicht in Vergessenheit gerathe. Die Schirmherren drohen zugleich, die Übertreter dieser Ordnung streng zu bestrafen11.

Abt Hieronymus pflegte als Freund der Wissenschaften eifrig die Klosterschule, schickte die jungen Mitbrüder in fremde Seminarien, um sie in der Theologie ausbilden zu lassen12. Er war aber auch, wie sein Vorgänger, Abt Johann Christoph, bereit, durch Geldbeiträge die Gründung guter Lehranstalten nach dem Wunsche des Bischofs und der katholischen Stände zu ermöglichen. Die Tagherren der VII kath. Regierungen melden in ihrer Versammlung zu Baden (5. Feb. 1560): die Abte von St. Gallen, Kreuzlingen, Rheinau, Wettingen, Muri u. a. haben bereits ihre Unterstützung für die Gründung einer hohen Schule oder Universität zugesichert. Da sie die Nothwendigkeit einsahen, dass gelehrte Priester herangebildet werden, welche im Stande wären, über ihre Lehre Rechenschaft zu geben, so beschlossen sie, dass jeder Abgeordnete dieses an seine Obern bringe und kein Ort soll sich die dazu bestimmte Summe gereuen lassen13.

(I-331) Die V katholischen Urstände hatten zu „mehrer Äuffnung und Pflanzung tugendhafter Priester“ die Absicht, jene, welche Priester werden wollten, durch von ihnen bezeichnete Geistliche prüfen zu lassen. Abt Hieronymus schrieb daher dem Schultheiss und Rath in Luzern: er werde ihrem Wunsche „steif und strax“ nachkommen und keinem ein Patrimonium oder eine Pfründe verleihen, der sich einer solchen Prüfung nicht unterzogen hat14. In Rücksicht der Zeitverhältnisse und der guten Absichten, welche die katholischen Stände hiebei hatten, tadeln wir das willfährige Entgegenkommen unseres Abtes in dieser Sache nicht.

Der eifrige Abt Johann Christoph von Grüt machte bei den katholischen Tagherren die Anzeige, dass mehrere Unterthanen in den Freiämtern den Eid immer nicht zu Gott und den Heiligen nach altem Gebrauche ablegen wollen. Die V katholischen Orte schickten demnach 1563 einen Abgeordneten nach Muri, dass er mit dem neuen Landvogte, Johann Ziegler von Zürich, herumreite und darauf sehe, dass der Eid gehörig abgelegt werde, und dieser Abgeordnete solle den Untervögten und Amtsleuten den Auftrag ertheilen, diejenigen anzuzeigen, welche wider den Landfrieden oder den alten wahren Glauben handeln15.

Thomann von Luzern, abtretender Landvogt der Freiämter, stellte 1567 die Bitte an die V katholischen Schirmorte, sie möchten die acht Gemeinden Hitzkirch, Boswil, Hermetschwil, Wohlen, Villmergen, Dottikon, Hägglingen und Wohlenschwil, welche 1531 am Kriege gegen die V katholischen Orte theilgenommen und daher ihr Banner verloren hatten und als meineidig erklärt worden waren, wieder begnadigen, indem sie seit jener Zeit sich wohl gehalten haben, die Meisten der Theilnehmer aber auch gestorben und die Kirchen und Kapellen wieder hergestellt worden seien. Das folgende Jahr wiederholten diese Bitte des ehemaligen Landvogtes Abgeordnete oben genannter Pfarreien und legten zur Nachhilfe ihrer Bitte den V Orten auch eine Zuschrift des Abtes von Muri bei. Hieronymus bemerkte in diesem Schreiben, dass er desto „tapferer und geneigter“ für sie Fürbitte einlege, weil sie seit 1531 immer als gute Katholiken mit Kirchengehen u. s. w. sich betragen haben. Die regierenden Orte antworteten in ihrer Mehrheit: insoferne die genannten Gemeinden einen Revers ausstellen, dass sie in Zukunft gehorsam sein und nie mehr vom katholischen Glauben abfallen wollen, werde man ihnen (I-332) Gnade und Verzeihung angedeihen lassen. Sie stellten am 4. Oktober 1568 den Revers aus und versprachen: beim katholischen Glauben zu bleiben, die Feiertage zu halten und dem Mehrtheil ihrer Herren, den V katholischen Orten, gehorsam sein zu wollen. Diese Urkunde besiegelten dann der Abt Hieronymus von Muri und der Landvogt, Jakob Imhof, von Uri16. Wegen fernem guten Verhaltens erhielten 1614 die Ämter Maienberg, Muri, Boswil und Bünzen von den katholischen Regierungen die Gnade, ihren Hauptmann selbst wählen zu können17, und seit 1687 hatte der Abt das Recht, die Fahne des Muri-Amtes im Kloster in Gewahrsam zu halten18.

Selbst gegen den Landesbischof glaubten die V katholischen Orte Muri schirmen zu müssen. Derselbe hatte sich bei ihnen beschwert, dass der Abt Johann Christoph, kirchliche Funktionen in fremden Kirchen (Glockenweihe in Rickenbach) vorgenommen habe19. Die Abgeordneten der Regierungen antworteten ihm höflich: hinsichtlich der Weihung von Kirchen, Altären, Kelchen u. dgl. haben die Prälaten von Einsiedeln und Muri, der Abt zu St. Urban u. a. diesbezügliche Freiheiten vom Papst erhalten20. Wenn aber schon Papst Pius V. dem Abte Hieronymus die Rechte, Kirchen und Altäre etc. zu weihen, im Jahre 1571 wieder bestätigte, so wollte er dadurch keineswegs die Rechte des Bischofs schmälern21.

Es erübrigt noch zu erwähnen, wie Muri nach langer Unterbrechung, damals in eine Beziehung mit der Stifterfamilie, dem erlauchten Hause Habsburg-Osterreich gekommen sei. Ohne die nähere Veranlassung zu kennen, begegnen wir 1562 einem Beweise, dass beide, das Kloster wie die Stifterfamilie, das lebendige Bewusstsein der Zusammengehörigkeit in sich trugen. Die Kammer von Innsbruck in Tirol erliess unter dem 20. Mai besagten Jahres an die dortige Landesregierung, welche Kaiser Ferdinand I. selbst noch führte, folgendes Schreiben: „Dieweil der Herr Prälat zu Muri ein guter Österreicher und die Stiftung (I-333) so alt ist, so hat sich die Kammer gefallen, dass dem Heggenzer22 befohlen werde, zu Zürich, da ein guter Maler und Schmelzer sein soll, das alte und neue österreichische Wappen in einem Glase nebeneinander oder „quartiert“ und darüber ein Erzherzog „Hüttl“ oder aber römisch-kaiserlichen Majestät jetzig Wappen ... schmelzen zu lassen, auch die Kosten darzuleihen und dann das Wappen dem Prälaten (in Muri) von Ihro Majestät wegen in ein Fenster zu verehren“. – Die Landesregierung in Innsbruck antwortete der Kammer am 22. Mai d. J. beifällig und schliesst das Schreiben mit den Worten: „Darauf also die Herren von der Kammer-Verordnung auch dem Heggenzer aufzulegen werden wissen, damit nach Gelegenheit die Kirchenfenster zu seiner, des Heggenzer's Bescheidenheit, gesetzt werden, beide österreichischen sammt dem habsburgischen Wappen, in Glaswerk geschmelzt, zugerichtet und gemacht und folgends dieselben dem Prälaten zu Muri durch ihn (Heggenzer) verehrt werden“23.

Uns ist nicht zur Kenntniss gekommen, ob diese hohen Geschenke wirklich nach Muri gekommen und, wenn sie dahin gekommen sind, ob sie vielleicht jetzt noch irgendwo vorhanden sind24.


  1. Eidgen. Absch. IV., 2, 1121, 1122; ferner Anstände des Muri-Abtes mit den Lehensleuten 1564 (daselbst, S. 1130 ff.).

  2. Eidgen. Absch. IV., 2, 1115; P. Ans. Weissenb., Annales, p. 558; Arch. Muri in Gries, Copienbuch, S. 61.

  3. Archiv für die Schweiz. Reformationsgeschichte I., 329 u. a. O.

  4. Zur Einführung der Reformation gebrauchten die Berner im Haslithal u. s. w. Kanonen und das Schwert (Vögelin, Geschichte der Schweiz II., 346-347 und 452-454).

  5. Man denke an Nikolaus von Flüe, Landammann in Obwalden u. Nepot des sel. Nikolaus von Flüe (Gesehichtsfrd. XXVIII., 203). Archiv Muri in Gries.

  6. „Nos ... dilectiones vestras ... hortamur et si opus est, mandamus et monemus, ut (clericos concubinas) a se segregare et expellere cogatis, contumaces ... puniendos curetis“ (Segesser, Rechtsgesch. IV., 403, 404 und 412-417).

  7. Staatsarchiv Luzern, Obwalden u. s. w.

  8. Dieses hatte er eigenhändig in das Bünzer Jahrzeitbuch eingezeichnet und unterschrieb sich: „Fr. Hieronymus Frey, Leutpriester zu Boswil auch Conventherr zu Mury“.

  9. Pfarrarchiv Boswil, Jahrzeitbuch.

  10. Diese Feiertage hatte die Synode von Constanz 1567 festgesetzt.

  11. Archiv für die Reformationsgeschichte I., S. 809, 810.

  12. Archiv Muri in Gries, Compendium Archivii Mur.

  13. Eidgen. Abschd. IV., 2, 112. – Die angestrebte Universität kam nicht zu Stande, für dieselbe wurden aber die Jesuiten-Collegien in Luzern und Freiburg gegründet.

  14. Missiv im Staatsarchiv Luzern, Akten: Kloster Muri.

  15. Eidgen. Abschd. IV., 2, 1116.

  16. Eidgen. Abschd. IV., 2, 1116. Die Urkunde stellte Jak. Hegner aus. Ein Exemplar liegt im Staatsarchiv Obwalden.

  17. Gemeindearchiv Bünzen.

  18. P. Ans. Weissenbach, Annales, p. 801, 802.

  19. Archiv Gries A. I. I, 95. Dies beweist, dass der Bischof von Constanz seine bischöflichen Rechte wieder geltend zu machen suchte. Freilich wollten die katholischen Regierungen, welche während der Reformationsstürme viele solcher bischöflichen Rechte mit oder ohne Erlaubniss des Papstes handhabten, selbe nicht gerne wieder aus den Händen lassen.

  20. Eidgen. Absch. IV., 2, 248, 249.

  21. P. Ans. Weissenbach, Annales 545. „Aqua tamen prius ab Episcopo benedictâ“.

  22. Hans Melchior Heggenzer war kaiserlicher Rath und Pfandinhaber der Herrschaft Hauenstein (Kt. Solothurn bei Göslikon). Vgl. Leu, Lexikon X., 14, 15.

  23. H. von Aufsetz und F. J. Mone; Anzeige für Kunde des deutschen Mittelalters VII., 606-607.

  24. Die Murichronisten machen hievon keine Erwähnung.