Viertes Kapitel. Fridolin II. Kopp, XLIV. Abt (1751-1757), III. Fürst.

Nach dem Geiste des dahingeschiedenen Vaters kleidete und speiste der Konvent 73 Arme, so viele, als Gerold I. Lebensjahre zählte. Am 16. März 1751 schritten die 34 Kapitularen zur Wahl eines neuen Fürstabtes. Die Leiter des wichtigen Aktes waren der Nuntius Acciajuoli und die Prälaten Cölestin von St. Gallen und Nikolaus von Einsiedeln. Der bekannte Ascet, P. Gerold Müller,1 fungirte als apostolischer Notar. Die Mehrheit der Stimmen vereinigte sich auf Fridolin Kopp.2 Der päpstliche Nuntius benedicirte ihn am 2. Mai unter der Assistenz der Aebte von St. Gallen und Einsiedeln. Zahlreiche Gäste drängten sich zu dieser Feier herbei und bezeigten dem neugewählten Fürstabte ihre Freude. Fridolin II. erblickte das Licht der Welt in Rheinfelden, einer Stadt im untern Frickthale, im Jahre 1691 und erhielt in der hl. Taufe den Namen Franz Anton. Sein Vater war daselbst Stadtschreiber. Besorgt für die gute Erziehung seiner (II-195) Kinder, schickte er einen der Söhne nach St. Blasien, den spätern P. Leodegar, und Franz nach Muri. Franz Anton studirte da Rhetorik, Philosophie und Theologie mit Auszeichnung, trat ins Noviziat, legte im Alter von 17 Jahren die hl. Profession ab (1708). Er bekam den Namen Fridolin, weil dieser Heilige in seiner Vaterstadt hoch verehrt wurde. Die ersten Jahre seines Priesterthums waren der Lehrkanzel gewidmet. Er hatte eine gute Begabung für die Poesie. Die 39 Elogien auf die Aebte und einen Probst von Muri, die als vierter Theil dem Werke „Murus et Antemurale“ beigedruckt sind, flossen zu Ehren der Sekundizfeier des Fürstabtes Placidus (1720) aus P. Fridolin's Feder. Diesen Elogien fügte er kurze historische Bemerkungen bei. Als Verfasser derselben nennt er sich bescheiden einen „studio rhetoricus“; er beweist aber im lateinischen Lapidarstile eine meisterhafte Gewandtheit.3 Die Jubelfeier des Abtes Gerold II. Zurlauben von Rheinau, Bruder des Fürstabtes Placidus von Muri, veranlasste ihn 1723 zur Abfassung mehrerer Sinngedichte, Chronologien und Epigramme. Im Jahre 1733 vereinigten sich mehrere Muri-Patres, auf den Text: „Stultorum infinitus numerus“, komisch-dramatische Gedichte in lateinischen Distichen zu verfassen, und P. Fridolin lieferte hiefür einen merklichen Theil.4 Den Glanzpunkt seiner Gedichte bilden die „Vanitates“, welche von Vielen abgeschrieben und stets mit Beifall gelesen wurden.5 Ihm dürfen wir den Titel eines „Hofdichters von Muri“ geben; wenn nämlich ein Fest im Kloster war, so musste P. Fridolin durch ein Gedicht dasselbe verherrlichen. Der Namenstag des Fürstabtes Gerold I. gab Anlass zum Gedichte „DILVCVLVM eX aVro Vere eXoriens“ (1747); 4 im Jahre 173G besang er die Hochzeit der Kaiserin Maria Theresia mit Franz von Lothringen, wie auch die goldene Hochzeit des Fürsten von Fürstenberg; auf den Tod Kaiser Karl's VI. und des Bischofes von Konstanz (1740) machte er Epitaphien und Trauergedichte;6 in zwei Gedichten pries er den hl. Abt Maurus und den hl. Johann Baptist.7 Von P. Fridolin's Beredsamkeit geben Zeugniss die zwei noch vorhandenen Reden auf die hl. Katharina und den hl. Peter Cölestin.8 Das (II-196) Werthvollste jedoch sind die „Vindiciæ Actorum Murensium“, die er mit Erlaubniss des Fürstabtes Gerold I. im Drucke erscheinen liess.9 P. Marquard Herrgott, Kapitular des Klosters St. Blasien im Schwarzwalde, bezweifelte nämlich im ersten Bande seines sehr verdienstvollen Werkes: „Genealogia diplom. augustæ gentis Habsburgicæ“, das den Akten bis dahin beigemessene hohe Alter und somit deren Glaubwürdigkeit und Bedeutung als Geschichtsquelle. Weil die Rechte des Klosters Muri auf diesen Acta fundationis fussten, und weil König Sigmund ihnen zugleich im Jahre 1415 rechtsgiltige Beweiskraft zugeschrieben hatte, so machte sich P. Fridolin nach der Herausgabe eben genannter Genealogie von Herrgott (1737) bald daran, Gegengründe zu sammeln. Selbe zerfielen unter seinen Händen in zwei Theile: I. Beweise für das hohe Alter und die Glaubwürdigkeit der Muri-Akten; II. Beweise für deren innern Werth und ihre Bedeutung für die Habsburger Genealogie. Er hatte diese Arbeit anfänglich als Handschrift in die Rüstkammer des Klosters hinterlegt, um sie zur Wahrung der Klosterrechte in nöthigen Fällen hervorheben zu können. Allein im Jahre 1744 erschien eine deutsch-lateinische Schmähschrift, betitelt: „Kurze Excerpta aus einem Sendschreiben eines schweizerischen Gelehrten an seinen Freund in Obersachsen von des Herrn P. Herrgott's Grosskellner zu St. Blasien, prächtigen und kostbaren Genealogia diplomatica.“10 Die St. Blasianer antworteten im gleichen Tone und in gleicher Form und dachten sich ihren Gegner im Kloster Muri.11 Da kam im Jahre 1748 der berühmte Abt Calmet nach Muri, durchblätterte P. Fridolin's Abhandlung, erhob sie bis zu den Sternen und empfahl deren Druck, was auch geschah. Gottfrid von Mülinen und andere Geschichtskenner spendeten diesem Werke grosses Lob,12 auch der Abdruck der Acta,13 den er besorgte und seiner Entgegnung beifügte, ist einer der besten. Sogleich trachtete P. Rustenus (II-197) Heer von St. Blasien, Gehilfe und Mitarbeiter des P. Marquard, den Muri-Kapitularen zu widerlegen und gab, unterstützt von vielen Gelehrten, 1755 den „Anonymus Murensis denudatus“ heraus.14 Er behandelt den indessen zum Fürstabt von Muri erhobenen Fridolin Kopp grösstentheils mit Schonung und Achtung und verbreitet viel Licht über die Habsburger Genealogie. Der Fürstabt antwortet ihm nur in einem offenen Schreiben, weist aber auf eine einlässlichere Antwort hin, die ein jüngerer Muri-Konventual ihm geben werde.15

Doch P. Fridolin leistete wie auf dem Felde der Wissenschaften, so auch im praktischen Leben Tüchtiges. Die schweizerische Benediktiner-Congregation übertrug ihm 1725 das in selben Zeiten viele Zeit raubende Amt eines Sekretärs. Er versah es mit vielem Lobe16 bis zum Jahre 1745. Zwischen hinein übertrug ihm die Congregation 1729 das Dekanat in Disentis zur Hebung der klösterlichen Zucht und der Oekonomie daselbst. Als er nach zwei Jahren in sein Mutterkloster zurückgekehrt war, ernannte ihn der Fürstabt zum Kanzleidirektor, mit der Aufgabe, den weltlichen Kanzler zu überwachen, die Akten zu registriren und in das Archiv zu hinterlegen. Dieses Amt gestattete ihm zugleich tiefem Einblick ins Muri-Archiv und bot ihm Gelegenheit, den historischen Forschungen obliegen zu können. Ungern verliess er die Akten des Archivs, um nach dem Wunsche seiner Mitbrüder als Fürstabt die oberste Leitung des Gotteshauses zu übernehmen.17

Bereits hatte er das 60. Lebensjahr angetreten und seine Gesundheit war derartig, dass voraussichtlich keine lange, mit vielen Thaten angefüllte Regierung zu erwarten war. Jedoch die 6 ½ Jahre seiner Stabführung können unbestritten zu den ruhigsten und segensreichsten des Klosters Muri gezählt werden.

Der Hauptzug des Abtes Fridolin II. ist die Liebe zum Frieden, den er für sich und seine Untergebenen auf das Beste zu wahren wusste. Diese Eigenschaft, vereint mit einer gründlichen Gelehrsamkeit und einem sichern Blick in die verworrensten Angelegenheiten, erwarben ihm die Achtung, Liebe und das Zutrauen der höchsten Würdenträger. Die päpstlichen Nuntien Acciajuoli und Buffalini gingen oft nach Muri, um in wichtigen Fragen die Meinung des Abtes Fridolin zu vernehmen. Dieser (II-198) sprach nur wenige Worte, aber das Wenige war hinreichend, um das Dunkel der vorliegenden Sachlage zu verscheuchen.18

Er wusste sich die Achtung der katholischen wie der protestantischen Regierungen in der Eidgenossenschaft zu verschaffen, und diese gewährten ihm daher gerne für sein Kloster den obrigkeitlichen Schutz.19 Auch in politischen Fragen hörten sie fleissig auf sein Wort, und bereuten es nie, seinem Winke gefolgt zu sein.20

Durch einen kläglichen Irrwahn war am 6. Okt. 1756 im ganzen Kanton Zürich ein nichtiger Kriegslärm entstanden. Die Bewohner des Fleckens Horgen am Zürichersee glaubten beim Grauen des Morgens, die Katholiken von Schwyz und Zug ziehen bewaffnet über den Albis, und läuteten, vom Schreken ergriffen, die Sturmglocken.21 Drei Muri-Religiosen, auf der Reise ins Thurgau begriffen, wurden daher in Wallisellen von den Zürichern angehalten und die Knechte ihres Gotteshauses, welche sogenanntes Eigengewächs von Thalwil am Zürichersee nach Muri führen wollten, von den aufgeregten Bauern festgenommen.

Die Täuschung wurde bald ins helle Licht gesetzt. Fürstabt Fridolin II. hatte wohl von der üblen Behandlung seiner Mitbrüder und Knechte den katholischen Ständen von Luzern und Zug Nachricht gegeben, aber ohne von Zürich desshalb Genugthuung zu verlangen. Zürich anerkannte dieses edle Benehmen und sprach ihm durch ein amtliches Schreiben den wärmsten Dank dafür aus.22 Seine Grossmuth wurde um so höher angeschlagen, weil man wusste, dass er vor drei Jahren dem abgebrannten Züricherdorfe Ottenbach grosse Spenden an Lebensmitteln, Kleidern u. s. w. hatte zukommen lassen, wofür die hohe Regierung ebenfalls verbindlichst dankte.23 Bei diesem Brande hatte besonders der Kanzler des Klosters Muri, Forster, sich ausgezeichnet.24

Abt Fridolin II. war ein Freund der Wissenschaften. Gelehrte Männer waren aus dem Grunde gerne in seiner Nähe. Es kamen solche aus Italien, aus dem Elsass und andern Orten und benützten zugleich die reichhaltige Bibliothek und das Archiv.25 (II-199) Der kaiserliche Repräsentant in den vorderösterreichischen Ländern, Graf von Summerau, beehrte 1751 unser Kloster mit einem Besuche.26

Um die Bibliothek mit guten Werken zu bereichern, beauftragte Fürstabt Fridolin II. den jungen, federgewandten P. Gerold Maier mit deren Pflege. Dieser setzte die Correspondenz, welche der Fürstabt Gerold I. mit Dr. Iselin in Basel bereits angeknüpft hatte, fort und gewann durch dessen Vermittlung viele und werthvolle Druckschriften für Muri.27 Die Behauptung unserer Gegner, Muri habe damals nichts für die Bibliothek gethan, ist ganz unbegründet. Der Kardinal Garampi, welcher als Visitator der Klöster in den Jahren 1760 und 1761 in Süddeutschland war, sagt von der Muri-Bibliothek, dass sie eine „sehr reichhaltige“28 und mit „guten, modernen Büchern wohlversehene“ Bibliothek sei.29 Abt Fridolin ermunterte seine Mitbrüder zu fleissigem Studium und empfahl ihnen die Bibliothek gehörig zu benützen; zugleich hauchte er den philosophischen und theologischen Disputationen neues Leben ein.30 Die Münzsammlung, welche Abt Gerold I. bereits begonnen hatte, erweiterte er und kaufte für selbe werthvolle Stücke aus älterer und neuerer Zeit an.31

Die Oekonomie behauptete unter ihm die frühere Blüthe. Im Jahre 1755 konnte er beim Fürst von Fürstenberg 40,000 R.-Gl. anlegen und dem Grafen von Montfort zum Aufbau seines Schlosses Dettnang 100 Dukaten schenken.32 – Bedeutende Zwiste, wie solche bei einer so weit verzweigten Oekonomie fast unvermeidlich sind, haben wir unter Fridolin's Regierung keine bemerkt. Der Stand Luzern machte bei der Tagsatzung wegen Steuer- und Zehentbezug von den urbar gemachten Wäldern für Muri einen sehr loyalen Antrag: man müsse einen Unterschied machen zwischen Zwingwäldern und den Hoch- und Frohnwäldern, und Muri sei wegen Zahlung einer solchen Steuer exempt.33 – Für das Bauwesen hatte er gutes Verständniss; die unter ihm gebauten Pfrundhäuser in Boswil und Sursee legen hiefür Zeugniss ab.

(II-200) Eingetretene Leiden wirkten aber bald störend auf die Täitigkeit des Fürstabtes ein. Den früher entschlossenen, kräftigen Willen beherrschte nun eine unerklärliche Zaghaftigkeit. Die Wassersucht, welche langsam in ihm sich ausbildete, beraubte ihn der nöthigen Energie. Am 17. August 1757 erlag er dieser Krankheit.34 Er war ein besonderer Verehrer Mariens; ihren Namen hatte er bis zum Ende seines Lebens stets im Munde geführt und wünschte desshalb auch, dass er in der Muttergotteskapelle beigesetzt werde. Gerne entsprachen die 44 ihn überlebenden Mitbrüder seinem letzten Willen.35

Ausser den genannten Tugenden rühmen die Jahrbücher an ihm noch die Reinheit der Sitten, die Zartheit des Gewissens, die Liebe zur Einsamkeit, die strenge Beobachtung der kirchlichen Ceremonien, die Barmherzigkeit gegen die Armen, seine unüberwindliche Sanftmuth und endlich die Scheu vor jedem Prunke.36 Unter ihm sehen wir daher die fürstlichen Hofämter (das Schenkamt u. s. w.) bereits in Vergessenheit kommen. Die Trauerrede, welche im Drucke erschien, wurde am Jahrtage seines Ablebens (8. August 1758) von Franz Jos. Castoreo, Kanzler der schweizerischen Nuntiatur, gehalten.37


  1. Er schrieb das gesuchte Werk „Spiritus S. Patris Benedicti“.

  2. Acta Capituli; Arch. Muri-Gries A. I. III.

  3. P. Fridolin war 1720 Professor der Rhetorik. – Vgl. Murus et Antemurale, 4. Theil, 4 °, 111 Seiten; Annal. I., 628.

  4. Handschrift in Gries, 1 Folio-Band, 106 Seiten, „verfasst von den christlichen Musen in Muri“. – Damalige Ereignisse oder üble Sitten der Menschen (Gebrauch des Tabakes etc.) werden oft scharf gegeisselt.

  5. Vgl. P. Mauriz van der Meer, Miscell. III., No. 156 sq.

  6. Annal. II., 149, 150, 198-202, 341-345.

  7. Parnassus Murensis, Msc. in Einsiedeln.

  8. Vgl. Parn. Mur., Msc. in Einsiedeln.

  9. Typis principalis Monasterii (Murensis), 1750.

  10. Den Verfasser dieser Schrift konnte unser damalige Chronist, P. Leodegar Maier, nicht erfragen. Muri erhielt davon mit Mühe ein Exemplar (Annal. II., 982).

  11. Der Titel der Gegenschrift lautet: „Excerpta aus einem Send-Schreiben sammt Anschluss eines schwäbischen Gelehrten, … worin die unreifen Excerpta … seinem passionirten Verfasser wohl bezahlt anheimgeschickt werden.“ – Das Werk erschien ohne Druckort in 4°, 36 Seiten stark. Seite 33 lesen wir: „Das gefährlichste ist, dass er (Sendschreiber) ein heimlicher und verborgener Feind, – mithin nicht gewusst, ob ich es mit einem „Frey-Maurer“, dem alles erlaubt, oder „Panduren“, der alles raubt, zu thun habe.“

  12. Vgl. Geschichtsforscher IV., S. 10 u. a. O.

  13. Die Handschrift, eine Copie des 14. Jahrhunderts, befindet sich jetzt in der Kantonsbibliothek in Aarau.

  14. Gedruckt bei Joh. Georg Felner in Freiburg i. Br., 4°.

  15. Vgl. „Epistola amici ad amicum super prretensa denudatione Anonymi Murensis.“ Dieser Brief, 10 Druckseiten stark, ist dem Werke Frid. Kopp's beigebunden. – Von P. Joh. B. Wieland, welcher die Antwort ertheilte, wird später die Rede sein.

  16. „Laudabiliter egit“ (Acta Cap.).

  17. Der Nuntius musste ihm die Annahme der auf ihn gefallenen Wahl anbefehlen (Acta Cap.).

  18. Arch. Muri in Gries A. I. III.

  19. Vgl. eidgenöss. Abschiede, Bd. VII., 2, 806.

  20. Arch. Muri in Gries A. I. III.

  21. Vgl. Geschichtsfrd. XXVIII., 278 ff.

  22. Arch. Muri in Aarau, Abth. „Allerlei“, Urk. vom 4. Dez. 1756.

  23. Arch. Muri in Aarau, Urk. vom 28. März 1753.

  24. Arch. Muri in Gries.

  25. Ein Gelehrter aus der Nähe von Como suchte Material für das Concil von Trient (Arch. Muri in Gries A. I. III.); Gelehrte aus Strassburg excerpirten fleissig in Muri.

  26. Arch. Muri in Gries A. I. III.

  27. Einzig im Jahre 1755 kaufte er: Chronicon Gottwicense; Baringius, Clavis diplomatica; Legipontius, Dissertationes; Montfalconius, Tractatus de Papiro; Matthæus, veteris ævi analecta; Ugolini, wovon 34 Bände von 1744-1769 erschienen etc. (vgl. Arch Muri in Gries, P. Gerold Maier's Briefsammlung).

  28. „assai copiosa“ (Vatican. Arch.).

  29. „ben provveduta di buoni libri moderni.“

  30. Acta Capit.

  31. Arch. Muri in Gries, A. I. III.

  32. Arch. Muri in Gries, A. I. III.

  33. Eidgen. Abschiede VII., 2, 801.

  34. Arch. Muri in Gries, A. I. III.

  35. Vierzehn Mitgliedern hatte er während der 6 ½ jährigen Regierung die hl. Profession abgenommen und 9 zum Grabe begleitet.

  36. Der lateinische Text seiner Grabschrift lautet: „D. O. M. In laudem gloriæ, gratiæ suæ ad pedes Deiparæ hic requiescit a laboribus suis Illmus ac Revmus D. D. Fridolinus II. monasterii Murensis abbas, S. R. I. Princeps III. Ob virtutes sacro principe maxime dignas, ob doctrinam scriptis proditam, ob prudentiam apud suos et exteros probatem, domui suæ bene præpositus, amore solitudinis, odio fastus, charitate in subditos, misericordia in pauperes, mira erga omnes mansuetudine, dilectus Deo et hominibus, laetum sibi suisque moestum diem supremum obiit anno reparatæ salutis 1757, XVI. Kal. Sept., ætatis 67., professionis 50., sacerd. 43., regiminis 7.“

  37. Arch. Muri in Gries A. I. III.