Achtes Kapitel. Gerold's II. Sorge für die Muri-Collaturen und seine Stellung zum Bisthume Constanz.

Gerold's II. Sorge für die Muri-Collaturen, welche oben angedeutet wurde,1 verdient einlässlicher dargestellt zu werden.

Muri hatte unter dem Fürstabte Gerold II. folgende Collaturpfründen: a) Pfarreien: Muri, Boswil, Bünzen, Hermetschwil, Wohlen, Villmergen, Lunkhofen, Eggenwil, Beinwil, Homburg, Glatt a. Neckar, Dettingen, Diessen, Dettensee (seit 1790) und Riedeschingen (bis 1789); b) die Vierherrenpfründen in Sursee, wie die Leutpriesterei und die drei Kaplaneien der Mutter Gottes, des hl. Nikolaus und des hl. Johannes; c) anderwärtige Kaplaneien, als: die Mutter Gottes- oder Ehrenkaplanei in Villmergen und die von Eppishausen-Biessenhofen. Die genannten Pfründen zerfielen wieder in Regularpfründen, solche, welche mit Kapitularen des Klosters besetzt werden konnten, und in Säkularpfründen, für die der Abt und das Kapitel nur Weltpriester wählen und dem Bischofe zur Bestätigung vorstellen durften. Zu den ersten gehörten die Pfarreien Muri, Homburg, Bünzen, Boswil und Hermetschwil, ferner Wohlen und Eggenwil seit 1808 und endlich bis 1808 Glatt und Biessenhofen; die übrigen waren Säkularpfründen, (II-355) deren Inhaber sich als ständige Vicare der bischöflichen Visitation und Jurisdiction unterziehen mussten, die aber ihre Anleitung für die Pfründeverwaltung und, wenn es nothwendig, im Namen des Bischofs ihre Zurechtweisung von dem Collator in Muri erhielten. Ernannte Muri auch für die Regularpfründen, wie für Hermetschwil, Eggenwil, Biessenhofen u. s. w. Weltpriester, so wurden sie gewöhnlich als ständige Vicare (vicarii perpetui) angesehen, obwohl diese Pfründen jure plenissimo (vollgiltig) dem Kloster einverleibt waren. Schickte der Abt Kapitularen seines Klosters auf die Regularpfründen, so konnte er dieselben als versetzbare Vicare (vicarii amovibiles) jeden Tag wieder abberufen; die Pfründe selbst war der bischöflichen Visitation entzogen.

Letztgenanntes Recht war dem Bischofe von Constanz missfällig; er beschwerte sich desshalb (1781), dass seine Visitatoren in Muri, Bünzen und Boswil, wo Kapitularen pastorirten, abgewiesen wurden. Allein der Collator bewies sein „althergebrachtes“ Recht und behauptete dasselbe.2

Geben wir nun zu den einzelnen Collaturen über.

Die Herrschaft Dettensee, ein Dorf mit circa 400 Katholiken, 120 Juden und einigen Protestanten im heutigen Fürstenthume Sigmaringen, hatte Muri 1711 angekauft. Bis zum Jahre 1790 gehörte es kirchlich zu den Pfarreien Nordstetten und Impfingen, indem es jedem angebenden Hausvater frei stund, sich in der einen oder andern Pfarrei einschreiben zu lassen. Im letztgenannten Jahre erhob Fürstabt Gerold II. mit Einwilligung des Bischofs von Constanz Dettensee zur Pfarrei.3 Sie war weder eine Manual-, noch eine Regularpfründe; dagegen kam das Patronatsrecht und die Administration dem Kloster Muri zu. Die Reihe der Pfarrer daselbst eröffnete Johann Nepomuk Diener von Reichenau, der dann 1805 von Abt und Kapitel in Muri die kleine Pfarrei Hermetschwil bekam und dort 1828 als Sextar des Landkapitels Mellingen starb. Gegenwärtig ist das Präsentationsrecht und die freie Collatur abwechselnd bei dem Fürsten von Sigmaringen und dem Erzbischofe von Freiburg; dasselbe gilt auch für Glatt, Dettingen und Diessen.4

Die Pfarrei Riedeschingen erhielt Muri von dem Fürsten von Fürstenberg für ein Darleihen von 20,000 Gl. als Unterpfand (1702). Im Jahre 1789 zahlten die Fürstenberger die Schuld ab und das Patronatsrecht dieser Pfarrei fiel demgemäss (II-356) wieder den früheren Herren zu. Diese empfahlen öfters vor 1789 dem Kloster Muri Priester als Pfarrer von Riedeschingen, die meistens berücksichtigt wurden.5

Die Pfarrei Beinwil genoss ein altes Recht, dass ihre neugewählten Pfarrer die primi fructus der Pfründe dem Bischofe von Constanz nicht bezahlen mussten. Muri schützte den Pfarrer Franz Anton Ganginer in diesem Rechte im Jahre 1777 (die Zahlungssumme wäre 20 Gl. 54 Kr. gewesen). – Die Gebeine des sel. Burkard, hochverehrt vom Volke der Umgebung, wurden 1784 feierlich erhoben. Bischof Maximilian Christoph von Constanz beauftragte den Abt Gerold II. von Muri, dabei als Hauptleiter zu fungiren und die nöthigen Akten der Uebertragung formgemäss auszustellen.6

Im Jahre 1796 beschlossen die Beinwiler den Bau einer neuen Pfarrkirche. Den Abt Gerold II. erfreute ihr frommer Eifer; aber ebenso missfiel es ihm, zu vernehmen, dass sie den Bau der ganzen Kirche dem Kloster aufbürden möchten. Er meldete ihnen daher, er sei entschlossen, die Schuldigkeit des Collators zu erfüllen, und bezahlte den Chor und aus Güte den Hochaltar.7

In den 80er und 90er Jahren beanspruchten die Bremgartner die Kaplanei im Jonenthale, eine Filiale der Pfarrei Lunkhofen. Abt und Kapitel vertheidigten als Collatoren der letztgenannten Pfarrei ihre Rechte über besagte Kaplanei. Die Obervögte des Standes Zürich liessen 1792 als erkorene Richter in dieser Sache folgenden Spruch ergehen: Der Schlüssel für den Opferstock in Jonen gehört Muri, und die Rechte des Klosters sollen gewahrt bleiben.8

Dem Ehrenkaplan in Villmergen ertheilte im Jahre 1797 Muri als sein Collator auf Grund der alten Stiftsbriefe (von 1460 und 1573) einen neuen Stiftsbrief, worin derselbe zur Aushilfe in der Seelsorge verhalten wird. „Entstehen aber zwischen ihm und dem Leutpriester Streite, so gehen sie (beide) nach Muri zu ihrem Herrn und dem Kapitel und sollen es, wie diese entscheiden, auch halten.“9

Die Verfassung der helvetischen Republik war 1798 kaum zur Anerkennung gekommen, als sich in Muri die Akten des Kirchenwesens mehrten. Das Direktorium belegte sämmtliches Vermögen aller Klöster, Stifte und Abteien mit Sequester und zog die Collaturrechte an sich; stellte jedoch letztere ihren (II-357) rechtmässigen Inhabern 1801 wieder zurück.10 P. Bonaventura Weissenbach erhielt am 14. Dezember von der Verwaltungskammer von Baden hievon Nachricht.11 Die Besetzung der Pfründen war in diesen 3 Jahren stets von Klagen und Verwirrung begleitet, welche die dem Einkommen der Pfründen nachtheiligen Gesetze (Aufhebung des kleinen Zehnten und Zehntablösung) noch vermehrten. Der in Hegne weilende Nuntius rieth zwar, die Patronatsrechte bis auf bessere Zeiten dem Bischofe abzutreten; allein dieser scheint in den Vorschlag, den P. Bonifaz in Bezug dessen im Namen des Abtes Gerold II. machte, nicht eingetreten zu sein.12

Die ersten Eingriffe in die Muri-Collaturrechte machte die Helvetik 1798 bei Besetzung einer Pfründe in Sursee. Nach dem Tode des Leutpriesters daselbst wählten Abt und Kapitel am 23. Juli Hunkeler, Vicar in Ettiswil, als Nachfolger. Doch die helvetisch gesinnte Regierungskammer von Luzern wählte diesem gegenüber Franz Xaver Hübscher von Schongau.13 Die Curie von Constanz hatte die Schwäche, die dem Hunkeler bereits zugestellte Admission zu widerrufen und eine zweite – für Hübscher auszustellen. Allein Muri legte sich mit Ernst in die Sache. Daher wies das Direktorium am 10. August die Verwaltungskammer ab. Hübscher wollte von seinem Streben nach der Pfarrei in Sursee nicht ablassen und setzte den Kampf fort. Am 24. Oktober entschied aber das Direktorium zum zweiten Male für Muri und versprach, „das Kloster bei seiner Wahl eines Leutpriesters in Sursee zu unterstützen“.14 Hübscher war also genöthigt, auf seiner Frühmesserpfründe in Schongau zu bleiben. Doch das Kapitel in Muri musste bald seinen Unwillen fühlen. Mit Hilfe einiger Freunde in Baden und der ihm nun günstiger gestimmten Direktorialregierung vermochte er den Pfarrer in Muri, P. Bonaventura Weissenbach, im Februar 1799 zu verdrängen.15

Inzwischen starb Vierherr Göldlin (1800) auf der St. Niklausenpfründe in Sursee. Am 6. Juni machte P. Meinrad Bloch, damals Sekretär des Kapitels in Muri, Herrn Imbach, der dem Herrn Hunkeler als Leutpriester in Sursee gefolgt war, die Anzeige, dass Muri ihn zum Nachfolger Göldlin's erwählt habe. Die Verwaltungskammer von Luzern verweigerte die Bestätigung dieser Wahl schon am folgenden Tage und (II-358) zwar auf Grund des Direktorialbeschlusses vom 22. Jänner d. J., welcher die Collaturrechte, insoferne sie Feudalursprunges sind, aufhebt, wenn die Kammer schon nicht bestimmt weiss, ob diese Pfründe Feudalursprunges sei. Das Kapitel in Muri bewies aber schlagend, dass sie keine „Feudalpfründe“ sei, und bittet daher um die Bestätigung, indem es die gleiche Bitte auch an den Bischof von Constanz richtete. Allein Luzern schlug die Bestätigung ab und gab den Handel an das Direktorium nach Bern. Dr. Franz Wyrsch von Nidwalden, ein Freund des Klosters Muri, war gerade in Bern im Vollziehungsausschusse und schrieb unter dem 13. Juni dem P. Meinrad, dass Luzern die Wahl Imbachs aus vier Gründen beanstande: 1. weil die dekretsmässige Bekanntmachung unterblieben sei; 2. keine Prüfung des Candidaten stattgefunden habe; 3. die Verwaltungskammer das Vorschlagungsrecht nicht ausüben konnte; 4. weil die Pfründe nachweislich feudalen Ursprunges sei. Der Hauptstreit drehte sich um den letzten Punkt. P. Meinrad zeigte nun durch viele Urkunden seit 1399, dass die Vierherrenpfründen in Sursee nicht feudalen Ursprunges seien; denn das Haus Habsburg-Oesterreich habe bei seiner Abtretung dieser vier Collaturrechte sich kein Grundeigenthum vorbehalten, sondern dem Stifte Muri das volle Patronatsrecht übergeben, demnach sei die St. Niklausenpfründe kein Lehen (feudum).16

Diese gründliche Eingabe unterstützte Dr. Wyrsch mit Kraft; deshalb erfolgte am 17. Juni folgender Spruch: „Die Besetzung der Vierherrenpfründe in Sursee durch das Kloster Muri ist als völlig gültig anzusehen.“17

Weil dadurch die Leutpriesterpfründe in Sursee ledig geworden, so fasste der Vollziehungsrath in Bern am 24. Sept. folgenden Beschluss: „Die Gemeinde Sursee wählt ausschliesslich für diese Pfarrwahl 12 Ausgeschossene aus ihrer Mitte, welche im Verein mit den fünf Mitgliedern der Munizipalität das Nominationsrecht auf eben die Weise, wie der ehemalige Rath, ausüben. Die Munizipalität zeigt die Wahl dem Kloster Muri an, und dieses wird den Ernannten der Verwaltungskammer in Luzern und dem Bischofe von Konstanz präsentiren.“ Diesem Beschlusse wurde nachgegangen. Der Ausschuss wählte als Leutpriester Melchior Meyer, der im Dezember d. J. vor dem Kapitel in Muri den üblichen Eid leistete.18

(II-359) Gleichzeitig war Muri wegen der Besetzung der Pfründen in Homburg und Biessenhofen beschäftigt. P. Dominikus Alder, der als ein sehr thätiger Mann19 die Pfarrei Homburg bereits seit 1787 geleitet hatte, musste 1799 krankheitshalber diesen Wirkungskreis verlassen. Das Kapitel Muri schlug im Einverständnisse mit dem nach Deutschland geflüchteten Abte den gewandten und kenntnissreichen Mitbruder P. Joseph Huber für diese Pfarrei vor und empfahl ihn der Verwaltungskammer des Kantons Thurgau.

Mit dem Muri zuständigen Schlosse Eppishausen, Pfarrei Sommeri, war die Kaplanei in Biessenhofen verbunden. Diese hatte damals ein Weltpriester, Zeiger aus Nidwalden, inne. Der genannte Priester resignirte freiwillig, und so konnte P. Dominik nach dem Wunsche des Abtes davon Besitz ergreifen. Allein die Verwaltungskammer des Kantons Thurgau verweigerte die Bestätigung. Das Muri-Kapitel sandte eine Abordnung nach Luzern zu Stapfer, dem Minister der Künste. Dieser mittelte dem Stifte ein Dekret zu, demzufolge Muri aus seiner Mitte frei einen Pfarrer für Homburg und einen Kaplan für Eppishausen-Biessenhofen wählen konnte; nur müssten die zwei Gewählten der Kammer des Kantons Thurgau präsentirt werden.20

Waltenschwil, eine Filiale der Pfarrei Boswil, erhielt im Jahre 1800 mit Zustimmung des Stiftes Muri und des Direktoriums pfarrliche Rechte.21 Dieselben Rechte erlangte das folgende Jahr auf gleiche Weise Nottwil, eine Filialkaplanei der Pfarrei Sursee.22 Berikon, abhängig von Lunkhofen und Oberwil, durfte mit Erlaubniss des Bischofs und des Direktoriums (1801) bei der dortigen Filialkapelle einen Kaplan halten.23

Von der Pfarrei Bünzen wurde im Sept. 1798 P. Meinrad Bloch auf Betrieb seiner Feinde entfernt. Sobald von der Regierung das Absetzungsdekret des genannten Pfarrers angekommen war, schickten die drei Gemeinden eine Abordnung an das Direktorium nach Luzern und bezeugten schriftlich, dass ihr Pfarrer niemals ein Empörer oder Aufwiegler des Volkes gewesen sei, wie man ihn angeschuldigt habe, im Gegentheile, er sei bestrebt gewesen, dass die Constitution angenommen werde. Mehrere Weltpriester zeigten indessen Lust, auf diese Regularpfründe zu kommen. Daher wünschte das Muri-Kapitel, der vom Abte Gerold II. bereits als Pfarrer von Bünzen bezeichnete P. Anselm Hediger möchte von der Regierung als Pfarrer zugelassen werden. Laut eines im September d. J. (II-360) erlassenen Gesetzes glaubte es zur Wahl P. Anselm's berechtigt zu sein. In diesem Sinne schrieb es auch an den Minister Stapfer nach Luzern. Dieser war wegen des Hunkeler-Handels in Sursee gegen das Muri-Kapitel eingenommen und übertrug das Ernennungsrecht eines Pfarrers in Bünzen für diesmal der Kammer in Baden. Ihr war P. Anselm jedoch genehm, und so überliess sie ihm die Pfarrei Bünzen (31. Oktober). Allein der Inhalt des Ernennungsdekretes erregte in den Herzen unserer Mitbrüder einige Besorgniss. Dasselbe sagte nämlich unter Anderem: „Wir überzeugen uns gerne, dass Eure Gelehrsamkeit und Frömmigkeit Euch besonders fähig machen, die einfachen und die Menschheit beglückenden Lehren der Religion und der beruhigenden Sittenlehre durch Lehren und Beispiele Euern Kirchgenossen heilig und theuer zu machen, dass keine veraltete (!), die Würde des Menschen entehrende (!) … noch hin und wieder die Vernunft blendende Vorurtheile (!) Euch hindern werden, den Unterricht und die Aufklärung zu verbreiten, welche sich mit dem einfachen und unverkünstelten Buchstaben des Evangeliums verträgt und Zeit und Umstände, unsere nunmehrige Verfassung von politischer Freiheit und Gleichheit erheischen.“ – Zugleich sprach dieses Dekret auch von der Aufhebung der Klostergelübde. P. Anselm gab jedoch dem Kapitel mündlich und schriftlich die Versicherung, dass er weder aus dem Klosterverbande treten, noch etwas Unkirchliches lehren werde. Am 4. November 1798 kam er in die Pfarrei und wirkte bis 1809 ruhig und segensreich. Während dieser Zeit waren durch seine Mithilfe zwei Schulhäuser gebaut, die Gründung eines Schulfondes angeregt und die Strohflechterei in Bünzen eingeführt worden.24 Aber jetzt verfiel er in die Ungnade der Regierung. Er wurde angeschuldigt, am 3. Mai 1809 habe er unbesonnen gegen Oesterreich und Frankreich gepredigt. Der Bezirksamtmann Strebel erhielt den Auftrag, die Sache zu untersuchen. Sein Bericht hatte zur Folge, dass die Regierung am 31. Mai dem Kloster Muri befahl, sofort einen neuen Pfarrer nach Bünzen zu setzen. Abt und Kapitel fügten sich in das Unvermeidliche, und Gerold II. ernannte zum Pfarrer von Bünzen P. Placidus Eggenschwiler.25 Schon das folgende Jahr übertrug der Abt dem P. Anselm die Pfarrei Muri. Die aargauische Regierung bestätigte ihn zwar, sprach aber die Erwartung aus, „dass Herr Hediger sich werde angelegen sein lassen, in den ihm neuerdings anvertrauten Verrichtungen eines Seelsorgers alle ihm obliegenden Pflichten genau zu erfüllen und diese ihm übertragene Stelle zur Befriedigung (II-361) seiner Obern und zum Besten der Gemeinde zu bekleiden.“

Wie in Bünzen war P. Anselm auch als Pfarrer in Muri eifrig bestrebt, die Strohflechterei dem Volke anzuempfehlen. Dieselbe verbreitete sich bald über das ganze Freiamt und erhielt in Wohlen ihren Centralpunkt.26 Zugleich rief er mit Hilfe christlich gesinnter Wohlthäter eine Strick- und Nähschule für junge Mädchen in's Leben. Im Ordnen des Armenwesens zeigte sich P. Anselm schon in den Jahren 1807 und 1808 mit P. Meinrad Bloch thätig. Ihm wurde auch die Leitung von dessen Pflegschaft übertragen. Gleiche Verdienste erwarb sich P. Berchtold von Engelberg, Pfarrer in Sins, als Präsident des Armenwesens in den obern Freiämtern. – In gleicher Weise lag dem P. Anselm das Schulwesen am Herzen. Im Jahre 1808 war P. Meinrad Präsident desselben, Herr Vorster erster und P. Anselm zweiter Assessor des Muribezirkschulrathes.27 Viktor Keller, Exkapitular von St. Blasien, bischöflicher Commissär im Namen Wessenbergs und damals Pfarrer in Aarau, stellte an P. Anselm am 14. Juli 1813 die Frage: ob man auch in Muri eine Sekundarschule wolle; denn die Kantonsregierung wünsche solche Schulen, die sich an die Primarschulen anschliessen und eine höhere bürgerliche Bildung erzielen sollten, in allen Bezirken einzuführen, und biete für jede 1400 Fr. an. Im Falle des Eintretens möge der Bezirk Muri ihm die Beiträge an Geld aus der Umgebung, die Zahl der Schulzimmer, der Lehrstunden und der Lehrer melden. P. Anselm wurde für das Projekt wirklich gewonnen, war hiefür eifrig und entwarf selbst Pläne, die in Aarau Anerkennung fanden. Keller schrieb ihm daher unter Anderm: „Man freut sich hier (in Aarau), an Ihnen einen thätigen Beförderer des Guten zu finden. Nur sollen Sie keine „Schnitzer“ mehr auf der Kanzel machen.“ Allein das Bestreben für Gründung einer Sekundarschule in Muri wurde in den Freiämtern im Allgemeinen kalt aufgenommen; denn Keller war als Liberaler bekannt, und desshalb erschien das Angebotene verdächtig. – Inzwischen tauschte man Statuten für Sparnisskassen aus und machte Anregungen für Einführung von Lesecirkeln in den katholischen Kreisen. Allein die Dekane der drei Kapitel Mellingen, Bremgarten und Regensberg trauten dem Freunde Wessenbergs nicht und wiesen zumal die Aufforderung zu lezterem zurück.28

(II-362) Das Missjahr 1816 hatte im nächstfolgenden Winter eine grosse Noth an Lebensmitteln zur Folge. P. Anselm, stets unermüdlich für die Milderung des menschlichen Elends, führte im März 1817 die Sparsuppenanstalt in Muri ein. Die Rechnung derselben führte er selbst mit Fleiss und Ausdauer. Die genannte Anstalt war von der Regierung angeordnet, die auch die Fruchtpreise vorschrieb. Dieselben stiegen aber rasch. Am 5. März kaufte P. Anselm den Mütt Erbsen um 9 Gl., den 9. März musste er schon 11 und 12 Gl. zahlen.29 Zu der Hungersnoth gesellte sich in der Pfarrei Muri das Nervenfieber. P. Anselm trat unerschrocken in die Krankenzimmer und tröstete die Sterbenden. Doch bald ergriff ihn selbst diese „moderne Krankheit“, wie man sie damals nannte, und er war in wenigen Tagen, am 11. April 1818, eine Leiche. Seinen Hingang beklagte man weit über die Grenzen der Pfarrei Muri; die Tagesblätter, selbst protestantische, brachten über ihn ruhmvolle Nekrologe. Karl Reding, ein Freund des Verstorbenen und des Klosters, Präsident des katholischen Departements des Kantons Aargau, richtete am 19. April ein Condolenzschreiben an den Abt Ambros Bloch, worin er P. Anselm einen „würdigen und ächt religiösen Konventualen“ nennt, an dem „die Pfarrei Muri einen thätigen, seeleneifrigen, für die hilfsbedürftige und leidende Menschheit bekümmerten und unermüdet sorgenden Pfarrgeistlichen verloren habe.“

Kehren wir zu den Collaturen zurück. Wie deren Besetzung viele Schwierigkeiten bot, so auch das Einkommen derselben. Die Zehntablösung veranlasste eine Menge Klagen wegen Schmälerung der Einkünfte oder wegen saumseliger Verabfolgung der bestimmten Raten. Die Ablösungsgesetze stiessen auf tausend Schwierigkeiten. Weil die Regelung des Pfründe-Einkommens langsam vor sich ging, so anerkannte das Direktorium zugleich (21. Mai 1800) sein Unvermögen, die Ausgaben für die Kirchen zu bestreiten, weil die Zehntablösungssummen noch nicht in seinen Händen seien. Das Kapitel in Muri half den beschwerdeführenden Geistlichen seiner Collaturen, wo und wie es konnte.30 Ausser den Pfarrherren in Wohlen, Eggenwil und Lunkhofen beschwerte sich auch in dieser Beziehung Hübscher, Pfarrer in Muri, ein Liebling der Regierung.31 Die Collaturen in Deutschland wurden dem Kloster 1803 durch die Säkularisation entrissen; nur konnte es für die Regularpfründen in Glatt a. Nekar und Biessenhofen im Thurgau, die Säkularpfründen in Wohlen und Eggenwil mit Erlaubniss des Bischofs von (II-363) Constanz in Regularpfründen umwandeln. Allein das Domkapitel in Constanz wollte diesen Tausch nicht eher gestatten, als bis Muri (1808) den Kaplaneifond in Biessenhofen auf 8000 Gl. erhöht hatte.32

In der Schweiz gestalteten sich jedoch die Collaturangelegenheiten seit 1803 etwas besser. Die Regierungen liessen grösstentheils die wahren Collatoren in ihre alten Rechte eintreten, so die vom Kanton Aargau am 12. Mai 1804.33 Diese verlangte aber nach 2 Jahren (26. Februar 1806), dass ihr die Erledigung und die Wiederbesetzung einer jeden Pfründe angezeigt werde.

Tief empfand es das Stift Muri, wenn selbst der Landesbischof und sein Generalvicar ihm wegen der Patronate und anderer kirchlichen Angelegenheiten Schwierigkeiten bereiteten. Das Sinken und der Untergang des altehrwürdigen Bisthums Constanz hatte solche nicht selten veranlasst. Kardinal Fürstbischof Max Christoph von Rodt hatte 1800 das Zeitliche gesegnet. Ihm folgte auf dem bischöflichen Stuhle von Constanz Karl Theodor, Freiherr von Dalberg, der nach dem Zeugnisse Parthes Freimauer war.34 Dieser ernannte den 25jährigen Ignaz Heinrich, Freiherrn von Wessenberg, zu seinem Generalvicar, der damals blos Diakon war und erst später die Priesterwürde erhielt. Ueber Kirche und Staat theilte er mit dem Bischofe dieselbe Gesinnung. In den kirchlichen Einrichtungen und Verordnungen trat er oft grell den römischen Satzungen entgegen und schwächte so das christliche Leben. Wessenberg hatte vom Bischofe Karl Theodor freie Hand bekommen und verfolgte, die oberste kirchliche Behörde ausser Acht lassend, Schritt für Schritt den Plan einer deutschen „Nationalkirche“ mit „kantischer“ Aufklärung. Aus dem Grunde wurden viele lateinische Gebete in's Deutsche für den öffentlichen Gottesdienst (Vesper etc.) übersetzt, Exorcismen und Segnungen beseitigt, Bittgänge und Wallfahrten verboten, die Feiertage entweder aufgehoben oder herabgewürdiget, Festtage dispensirt u. s. w.

Wessenberg und sein Gesinnungsgenosse, der bischöfliche Commissär Müller in Luzern, waren es, welche den Pfarrer Hübscher in Muri schützten und bewirkten, dass der Fürstbischof Dalberg die vom Abte Gerold II. gegen Hübscher eingereichten Klagen einfach auf die Seite schob und in den Papierkorb warf. Für den Muri-Convent war es daher eine schwere Aufgabe, die Achtung vor den Leitern des Bisthums, wie auch den (II-364) religiösen Geist bei dem Volke zu erhalten. Noch schwieriger wurde Muri's Stellung zum Volke, als vom bischöflichen Ordinariate die Verordnungen wegen Aufhebung der Feiertage, der Kreuz- und Bittgänge (1803) einliefen.35 Bittgänge; die über eine Stunde weit gingen, waren untersagt. Für den Kanton Argau blieben noch 17 Feiertage. Aus Pflicht, Gehorsam und Klugheit mussten die Pfarrgeistlichen das murrende Volk zur Ruhe und Unterwürfigkeit mahnen. Von Luzern und den Urkantonen her ertönten aber schon damals Trennungsrufe vom Bisthume Constanz. Grossen Trost brachte der päpstliche Nuntius, Fabritius Testaferrata (1803), indem er den Liberalismus von sich ferne hielt, dagegen Männer von katholischer Gesinnung, wie Propst Göldlin, Gügler etc. um sich schaarte. Durch seinen Einfluss zerrannen zwar die Ideen eines Staatsbisthums in Luzern in den Sand; allein hinter seinem Rücken vermochten die zwei Regierungen von Luzern und Aargau mit Hilfe des Commissärs Müller ein Concordat mit dem Ordinariate von Constanz (1806) abzuschliessen, das nach seinen Grundlagen zu einem Staatskirchenthume führen musste. Die Stiftskanonikate sollten als Ruhepfründen für verdiente Seelsorger und Professoren dienen; die Aufhebung der Immunität, die weitgehenden Verfügungsrechte, welche der Bischof in dieser Uebereinkunft der weltlichen Obrigkeit über die Regelung der Pfründen, die Bildung und Verwendung der geistlichen Kasse, die Beurtheilung des Verdienstes der Geistlichen für Erlangung einer Ruhepfründe u. s. w. eingeräumt hatte, würden wesentlich dazu beigetragen haben, den Klerus in der Abhängigkeit von der Regierung zu erhalten.36 Weitere Massregeln in Betreff der Klöster waren vorgesehen. Allein Papst Pius VII. verurtheilte das Concordat auf das Schärfste.37 Gleichen Tadel, wie gegen die Regierungen von Luzern und Aargau, sprach er auch gegen den Bischof Dalberg aus, womit er noch die Aufforderung verband, das Vorgehen seines Generalvicars zu ahnden.38

Durch die ernste Stimme aus Rom verlor Wessenberg bei dem Volke seinen ganzen Einfluss.

Muri war bestrebt, den katholischen Geist bei den Laien sowohl, wie auch bei der Geistlichkeit zu erhalten. Die Seelsorger der umliegenden Pfarreien richteten häufig in diesen traurigen Zeiten Fragen an die Theologen im Kloster Muri, und sie erhielten befriedigende Aufschlüsse. Testaferrata nahm daher keinen Anstand, Muri als ein Bollwerk für die Erhaltung (II-365) der katholischen Kirche in seiner Umgebung zu bezeichnen. Er selbst legte dem Fürstabte Gerold II. theologische Fragen zur Beantwortung vor, so im September 1806 wegen der Vigilfasten hinsichtlich der von Constanz aufgehobenen Feiertage. Nach erhaltener Antwort spendet er ihm folgendes Lob: „Das hochberühmte Kloster Muri schützt nicht nur die Reinheit der katholischen Lehre, sondern auch die Sitten und Gebräuche der hl. Kirche, was dem hl. Vater in Rom in seinen schwierigen Verhältnissen kein geringer Trost sein wird. Deine sehr gelehrte Abhandlung werde ich dem Statthalter Christi unterbreiten, damit er einen neuen Beweis Deiner Weisheit, Umsicht und geschickten Verfahrens in den Händen habe.“39 In einem Schreiben vom 14. März 1809 dankt er dem P. Leodegar Schmid für die Uebersetzung eines Breve, spendet dann allen Klöstern der schweizerischen Benediktiner-Congregation ein schmeichelhaftes Lob und schreibt schliesslich: „Aber in die Herzen der Muri-Patres giesse ich mein Herz aus, die durch ihre Gelehrsamkeit, durch klösterliche Zucht, durch ihre Anhänglichkeit an den hl. Stuhl und andere Tugenden, wie die Sonne unter den Sternen strahlen.“40

Der Nuntius, der in italienischer Begeisterung diese Worte niederschrieb, zog sich oft nach Muri zurück, zur Stärkung des Körpers nach anhaltenden Arbeiten und um Geist und Herz zum neuen Kampfe zu stählen.

In Luzern suchte Commissär Müller in dem Priesterseminar, das er leitete, den Ideen Wessenberg's immer grössern Eingang zu verschaffen. Diesem folgte, nachdem er sich durch seine „patriotischen“ Reden die Leitung unmöglich gemacht hatte, der Ex-Barfüssercarmelit und Rationalist Dereser als Regens und Professor. Michael Groth41 trat im Namen mehrerer Studenten in der Schule offen gegen Dereser's Lehren auf, und wurde desshalb von der Regierung aus der Anstalt entfernt. Der Nuntius schickte Groth mit einem Empfehlungsschreiben an den Fürstabt Gerold II. nach Muri.42 Dereser lehrte nur desto frecher den Irrthum. Jetzt erhoben sich die Professoren und der Nuntius gegen ihn, und letzterer erklärte seine Lehren geradehin als „ungeheuerlich, falsch und verkehrt“. Dadurch kamen Fürstbischof Dalberg und sein Generalvicar Wessenberg, welche Dereser's Lehre für orthodox und frei vor jedem Irrthume erklärt hatten, in den Verdacht der Heresie und des Schisma. Uri und andere Kantone arbeiteten daher (II-366) in den Jahren 1812-1814 ernstlich an der Lostrennung vom Bisthume Constanz. Das letztgenannte Jahr trat diesen Bestrebungen auch Luzern, wo die Aristokratie wieder die Oberhand gewonnen hatte, bei. Daher sprach Papst Pius VII. durch ein Breve vom 7. Oktober 1814 die Trennung für den in der Schweiz gelegenen Antheil des Bisthums Constanz aus und bezeichnete den Muri-Freund, Franz Bernard Göldlin, Propst in Beromünster, als dessen apostolischen Vicar. Er wurde am 10. Jänner 1815 in der Nuntiatur zu Luzern in sein Amt eingeführt. Gleichzeitig erliess Göldlin ein Kreisschreiben an die betreffenden Regierungen, worin er ihnen den Antritt seines Amtes ankündigte. Die aargauische Regierung versagte ihm die Anerkennung und beklagte sich in den Briefen, welche zwischen ihr und dem Nuntius gewechselt wurden, dass Rom in dieser Sache eigenmächtig gehandelt habe (als wenn sie und der Generalvicar Wessenberg nicht eigenmächtig gehandelt hätten!), und nahm Anstoss an dem Ausdruck des päpstlichen Breve „plenitudine potestatis“, denn sie witterte in diesen Worten eine Beeinträchtigung ihrer Staatsgewalt. Fürstbischof Dalberg sah wohl die Trennung vom Bisthume Constanz ungerne, allein er wollte kein Schisma, und ernannte Göldlin, den er persönlich achtete, zu seinem Generalvicar für das katholische Aargau. Muri, das mit diesem schon von jeher in innigster Freundschaft stand, gratulirte ihm aus mehrfachen Gründen zu dieser Würde. Vor Allem freute es sich, die Angelegenheiten seiner Collaturen in die Hände eines Mannes legen zu können, der für die Erhaltung des katholischen Geistes eifrig besorgt war.43

Die Feiertagsbestimmungen Wessenberg's blieben indessen, wie vorher, noch bestehen. Der Weltklerus erhielt die Weihen nun grösstentheils in Muri vom apostolischen Nuntius;44 die Jurisdiction für den Beichtstuhl gab hingegen der Generalvicar. Leider währte Göldlin's treffliche Leitung seines Kirchensprengels nur kurze Zeit. Der 16. September 1819 war der letzte Lebenstag für den „unvergesslichen, klugen, gelehrten, frommen, arbeitsamen und bescheidenen Herrn, die Zierde und die Stütze seines Stiftes, dem er in den gefährlichsten Zeiten die wesentlichsten Dienste leistete, den besondern Freund aller Klöster, vorzüglich Muri's, dem er Alles, was er nur konnte, zu lieb gethan hatte.“45 Der Muri-Convent hielt für ihn aus Dankbarkeit einen Gottesdienst.


  1. S. 283, 300.

  2. Arch. Muri in Gries A. I. III.

  3. Der Kirchenfond war 1880 fast 51,000 Mark. Das alte Schloss daselbst wurde 1817 und 1818 abgetragen.

  4. Dr. Zingeler, Statistisches Hof-, Hand und Adressbuch für die hohenzollerischen Lande.

  5. Fürstliches Domänen-Archiv in Sigmaringen.

  6. Arch. Muri in Gries A. III. VIII.; J. V. Huber, Züge aus dem Leben des Priesters Burkard, S. 12 ff.

  7. Acta Capituli.

  8. Arch. Muri in Gries A. III. IX.

  9. Arch. Muri in Gries A. III. IX.

  10. Tagblatt der Gesetze der helvet. Republik I., 50, 148, 302.

  11. Arch. Muri in Gries A. IV. III.

  12. Arch. Muri in Gries A. IV. III.

  13. Vgl. oben, S. 303 ff.

  14. Arch. Muri in Gries B. III. I.; Tagblatt der Gesetze der helvet. Republik I., 302 und II., 40.

  15. Vgl. oben, S. 304 ff.

  16. Die Urkunden legte P. Meinrad in Abschriften bei. – Wettingen hatte einen ähnlichen Fall bei Besetzung der Pfarrei Kloten im Kt. Zürich.

  17. Arch. Muri in Gries B. III. I.

  18. Die Eidesformel lautete: „Ego N. N. Rem° et Celsm° Principi abbati Murensi ejusque venerabili Capitulo fidelis ero“. Dann reichte er jedem anwesenden Kapitular die Hand (Arch. Muri in Gries B. III. I.).

  19. K. Kuhn, Thurgovia sacra I., 198.

  20. Arch. Muri in Gries.

  21. Pfarrlade Boswil.

  22. Pfarrlade Nottwil; Geschichtsfrd, XX., 55-57.

  23. Arch. Muri in Gries.

  24. Sprecher, Handlexikon der schweizer. Eidgenossenschaft I., 144

  25. Arch. Muri in Gries A. I. IV.

  26. Leuthy, Geographisches Lexikon, S. 115. – P. Anselm hatte anfänglich (1805) sehr viele Mühe. Er besorgte die Leitung des Geschäftes ganz allein, bis taugliche Männer in dieselbe eingeführt waren (Arch. Muri in Gries A. I. III.).

  27. Arch. Muri in Gries.

  28. Arch. Muri in Gries A. IV. XV.

  29. Arch. Muri in Gries A. I. IV.

  30. Arch. Muri in Gries A. IV. XIV.

  31. Arch. Muri in Gries A. III. V. und A. V. IV.

  32. Arch. Muri in Gries A. III. X.

  33. Arch. Muri in Gries.

  34. Görres, Katholik XXI., 266-292.

  35. Pfarrlade Muri; Arch. Muri in Gries.

  36. Segesser, Rechtsgesch. IV., 762.

  37. Breve „Vix Verbis“, vom 21. Febr, 1807.

  38. Breve, 28. Febr. 1807.

  39. Arch. Muri in Gries A. IV. I.

  40. Daselbst.

  41. Später Pfarrer in Merenschand und Dekan des Kapitels Mellingen; er litt viel in den 30er Jahren wegen der Badener-Conferenzartikel.

  42. Arch. Muri in Gries.

  43. Arch. Muri in Gries (Tagbuch des P. Leod. Schmid u. Correspondenzen).

  44. Arch. Muri in Gries.

  45. Arch. Muri in Gries (Tagb. P. Leodegar's),