Zwölftes Kapitel. Thätigkeit des Konventes von Muri-Gries auf dem Gebiete der Seelsorge, Schule und Wissenschaft.

(II-475) Fürstabt Gerold II. von Muri hatte im vorletzten Jahrzehnt des vorigen Jahrhunderts den Entschluss gefasst, das Gymnasium zu erweitern und die philosophischen und theologischen Lehrkanzeln auch Nicht-Konventualen zugänglich zu machen. Zu dem Zwecke änderte er 1792 die Tagesordnung und bestimmte im Neubau des Klosters besondere Theile für die Zöglinge.1 An der Durchführung des Planes hinderte ihn die französische Revolution, ja sie vernichtete sogar alle wissenschaftlichen Anstalten im Kloster. Allein der Konvent wollte und musste eine Schule zur Abhaltung des Gottesdienstes und Verwerthung seiner Kenntnisse haben. Er eröffnete daher das Hausstudium für seine Kleriker schon 1799 wieder und fügte diesem im folgenden Jahre das Gymnasium für seine Chorknaben bei. Im Oktober 1800 gestattete der Finanzminister der Helvetik, Muri dürfe von jedem Zöglinge des neu eröffneten Gymnasiums wenigstens 192 Fr. fordern.

Dem freisinnigen Pfarrer Hübscher von Muri war diese Schule nicht genehm, deshalb stellte er sie bei der Kantonsregierung Baden in ein schiefes Licht. Der Konvent musste sich daher beim Präsidenten des Erziehungsrathes vom Kanton verantworten.2 Im Jahre 1801 verlangte der Minister der Künste und Wissenschaften in Bern, dass man ihm Nachricht über den Stand des eröffneten Gymnasiums gebe. Der damalige Superior, P. Bonaventura, machte ihm über dasselbe die nöthigen Mittheilungen wie auch über des Verhältniss der Schule zur Klosterökonomie. Dem Minister gefiel das Bemühen der Muri-Konventualen, durch Unterricht das allgemeine Wohl zu fördern und er bat zugleich den P. Superior, dass er den ehemaligen Präceptoren, P. Ignaz Infanger und P. Pirmin Keller, erlaube, zwei jungen Männern, welche der Erziehungsrath vom Kanton Baden für die Volksschulen bestimmt habe, vom Juli bis November täglich einige Stunden Unterricht zu ertheilen. (II-476) P. Bonaventura gestattete es gerne und versprach, selbst am Unterrichte sich zu betheiligen.3 Ausgebrochene Unruhen und Kriegslärm hatten 1802 den Unterricht im Gymnasium gestört. Jedoch der im Herbste dieses Jahres heimgekehrte Dekan P. Gregor theilte dem Konvente den Willen des Fürstabtes mit, das Gymnasium zu eröffnen, und bezeichnete P. Pirmin als Präceptor, P. Ignaz als Professor für die Rhetorik und den jungen P. Beat für die Anfänger.4

Der neu gegründete (1803) Kanton Aargau, in den der Kanton Baden aufgegangen war, liess anfänglich das Gymnasium unbehelligt. Die Anmeldungen mehrten sich und der Fürstabt wünschte nach seinem frühem Plane eine unbestimmte Zahl Zöglinge zuzulassen; allein der Konvent wollte auch nach der Rückkehr des Fürstabtes die Zahl 12 der Gymnasialschüler nicht überschreiten. Dasselbe wurde noch unter Abt Gregor beobachtet. Kaum hatte aber Abt Ambros (1816) den Hirtenstab ergriffen, so mehrte er die Zahl dieser Schüler und machte dem aargauischen Schulrathe über den Stand seines Privatgymnasiums eine amtliche Mittheilung. Den Schulplan hatte die Regierung schon im vorhergehenden Jahre genehmigt.5 Zufolge einer höflichen Einladung erschienen später bei den Prüfungen öfters Abgeordnete des Kantonalschulrathes. Einen weitem Aufschwung erhielt das Gymnasium, als P. Bernard Lüönd die Präceptur erhielt. Dieser bezog das für die Schule von Abt Gerold II. bestimmte Neugebäude und sorgte für passende Einrichtungen und gute Verpflegung der Zöglinge. Dann war er bestrebt, mit Hilfe des Fürstabtes von St. Gallen und seines Begleiters P. Columban die deutsche und griechische Sprache zu heben und der Mathematik mehr Sorgfalt zuzuwenden. P. Augustin Kuhn und später P. Gerold Zwyssig beschäftigten sich mit der Naturwissenschaft und ordneten mit Haller von Bern das Naturalienkabinet. Die Schülerzahl stieg unter P. Bernard auf 30-40.6 Männer, die später in den eidgenössischen Staatsämtern, wie Bundesrath Munziger, Landammann und Nationalrath Dr. Ettlin u. s. w. sich hervorthaten, hatten in Muri studirt.7

(II-477) Gleichen Fleiss verwendeten die Kapitularen seit 1804 bis 1841 für die Bereicherung und das Ordnen der Bibliothek. Sie enthielt, obwohl sie durch die französische Revolution stark gelitten hatte, noch immer kostbare Werke und zählte über 30,000 Bände.8 Nicht weniger Aufmerksamkeit als der Bibliothek schenkte der Konvent auch seinen trefflichen Glasgemälden in den 20 Bogenfenstern des Kreuzganges. Durch Restauration der Einfassungen und Reinigung suchte er den werthvollen Schatz zu erhalten. P. Leodegar Kretz, ein Freund der Kunst, vermehrte durch Ankauf von Gemälden, Stahlstichen, Glasgemälden u. s. w. die Kunstwerke in Muri. Zugleich war er beflissen, den Pinsel zu führen. Noch besser verstand dies P. Paul Obwexer. Er war Kunstmaler und hatte sich als solcher in Baiern einen Namen erworben.9 Leider starb er schon am 13. Juli 1875, nachdem er nur 5 ½ Jahre als Profess in Gries gelebt hatte.

Fürstabt Gerold II. hatte das Münzkabinet besonders geliebt und seinen Mitbrüdern zum Ordnen und Vermehren übergeben. Wohl hatte die helvetische Regierung viele hundert Stücke verschleppen lassen, doch P. Ambros (seit 1816 Abt) und P. Beat Fuchs sammelten und ordneten aufs Neue mit Fleiss und Geschick, bis auch diese Sammlung gleich den herrlichen Glassgemälden nach Aarau wanderte.10

Dem unter den frühern Aebten wohl geordneten Archive schenkten auch die spätern die gebührende Aufmerksamkeit. Als dieses 1861 nach Aarau übertragen wurde, spendeten die Kantonsarchivare dessen Einrichtung und Ordnung alles Lob (II-478) und wegen seiner Reichhaltigkeit widmeten sie ihm ein besonderes, mit drei Fenstern versehenes, feuerfestes Lokal. Hier müssen wir mit Anerkennung bemerken, dass unsere Confratres nicht bloss zur Zeit der französischen Wirren, sondern auch in den 30er Jahren die ämtlichen Aktenstücke, die aus- und eingingen, meistens zweimal abschrieben, und ein Exemplar in das Hauptarchiv und das andere in das Separat-(abteiliche) Archiv, das nach Gries kam, hinterlegten, ja sogar Aktenstücke früherer Zeiten copirten sie und legten die Abschriften in das Abteiarchiv. Hiefür waren thätig P. Leodegar Schmid, P. Meinrad Bloch, P. Beat Fuchs, P. Benedikt Waltenspül und Andere. Die drei zuerst genannten, wie auch P. Augustin Kuhn, P. Johann Evangelist Borsinger und P. Johann Evangelist Kuhn verdienen als Hauschronisten Lob.

Die Lehrkanzel erfordert gegenwärtig mehr Kräfte als ehemals in Muri. Sieben bis acht Professoren genügten in Muri, um den Unterricht im Gymnasium, in der Philosophie und Physik und in der Theologie zu ertheilen; allein jetzt braucht Gries für das Hausstudium (Philosophie, Physik und Theologie) seiner Kleriker fünf Professoren und für das Gymnasium sammt Realschulen in Sarnen mit circa 150 Schülern wenigstens zehn. Nebst den schon früher genannten P. Bernard Lüönd machten sich für die Schule verdient, P. Augustin Kuhn, P. Ambros Christen als Rektor in Sarnen und vor Allen P. Augustin Grüniger, Rektor und Superior ebendaselbst und gegenwärtig Abt von Muri-Gries. Durch Augustin's Mühe zumeist wurde das Konvikt in Sarnen erstellt und die Anstalt zu hohem Ansehen gebracht.

Als Pfarrer wirkten bis 1803 sechs Kapitularen, später fünf. Der Konvent allein besetzte in der Klosterkirche zu Muri sechs Beichtstühle wie auch heute in Gries. Dann half er dem Pfarrer in Muri und ebenso in den Nachbargemeinden im Predigen, Katechisiren und im Krankenbesuche aus, was auch in Gries geschieht. Zur Stunde wirken als Pfarrer aus unserm Konvente fünf, und ein Quasi-Pfarrer (Curat); diese werden von 8 Helfern (Cooperatoren) und einem Kaplan (Expositus) unterstützt. Gegenwärtig pastorirt der Konvent von Muri-Gries in Tirol und Kanton Aargau bei 8000 Seelen.

In der Seelsorge zeichneten sich während dieses Zeitraumes mehrere Mitbrüder durch Opferwilligkeit, Klugheit und Eifer aus, wie P. Ignaz Infanger, Pfarrer in Boswil, P. Philipp Jakob Käppeli, Pfarrer in Bünzen, und P. Josef Keller, Pfarrer in Wohlen ; aber vorzüglich that sich als Pfarrer hervor P. Gregor Meng,11 der über 32 Jahre die 3600 Seelen starke (II-479) Pfarrei Muri in den schwierigsten Zeitverhältnissen leitete und dem Landkapitel Mellingen, wozu auch die katholische Pfarrei in Aarau gehört, vom Jahre 1855 bis zu seinem Tode (25. Jänner 1885) zur besten Zufriedenheit vorstand, indem er treu zu dem von der Regierung abgesetzten Bischofe Eugenius Lachat hielt und die Zumuthung Augustin Kellers, den altkatholischen Bischof Herzog anzuerkennen, mit Entrüstung von sich wies.

Dem Gesagten über die Aushilfe haben wir noch beizufügen, dass Muri den talentvollen P. Reginbold Reimann in den 30er Jahren zur Aushilfe nach St. Stephan in Augsburg und Ottobeuern schickte; später liess Abt Adalbert den P. Alphons Kirchlechner von Gries aus als Prior nach St. Bonifaz in München gehen. Dieser Abt gestattete nach der Aufhebung des Klosters Muri seinen Mitbrüdern gerne, dass sie den ansuchenden Pfarrern in Aargau, Zug, Luzern u. s. w. auf kurze oder längere Zeit aushalfen, ja er gewährte es sogar, dass P. Leodegar Kretz die Pfarrei Altendorf im Kanton Schwyz auf einige Jahre übernehmen durfte.

Was die weitere geistige Thätigkeit auf iiterarischem und künstlerischem Felde anbelangt, so wäre ich, um nicht den Schein der Eitelkeit auf mich und meine Mitbrüder fallen zu lassen, und auch noch aus einem andern sogleich zu erwähnenden Grunde, darüber gerne mit einigen Andeutungen hinweggegangen. Weil aber erst in neuester Zeit bei Gelegenheit der Aufstellung einer Büste des obgenannten Klosterstürmers Augustin Keller in Aarau (12. Mai 1889) von den Radikalen und ihren Freunden auf die Mönche, auf ihre Unwissenheit und Unsittlichkeit wacker losgeschlagen wurde, so sehe ich mich zu einer kurzen Entgegnung veranlasst.

Was erstlich den Vorwurf der Unsittlichkeit betrifft, so hätten sicherlich der obgenannte Augustin Keller und seine Genossen nicht gezögert, schlechte Handlungen der Mönche, wenn solche vorgekommen wären, überall auszuposaunen und auszunützen. Allein von den 103 Konventualen, welche von 1745-1831 in Muri Profess ablegten, findet sich nur ein Laienbruder, der wegen eines Diebstahles gerichtlich belangt wurde.

Hinsichtlich des andern Vorwurfes, der Unwissenheit, sei es mir gestattet zu bemerken, dass, da die Laienbrüder hier nicht in Betracht kommen, von den oben genannten 103 Mitgliedern 81 Priester waren, und dass von diesen 28 zu nennen sind, welche sich in den Wissenschaften und in der Musik hervorgethan haben. Da aber mehrere derartige Leistungen bereits im Verlaufe dieser Geschichte erwähnt wurden und überdies in einem grössern Werke sämmtliche Schriftsteller (II-480) des Stiftes Muri-Gries nebst ihren Arbeiten ausführlich verzeichnet sind, so wird es genügen, einfach darauf hinzuweisen.

Im Jahre 1881 erschien nämlich in Wien zur Feier des vierzehnhundertjährigen Geburtstages des hl. Ordensstifters Benedikt als Fortsetzung der Ziegelbaurischen Literärgeschichte des Benediktinerordens ein stattlicher Band unter dem Titel: „Scriptores Ordinis S. Benedicti, qui 1750-1880 fuerunt in Imperio Austriaco-Hungarico“. In diesem Werke fanden auch die Schriftsteller des habsburgischen und in Oesterreich fortlebenden Stiftes Muri-Gries Aufnahme. Wer Interesse hat, kann daselbst die Früchte des Fleisses der Konventualen von Muri und Gries nachsehen; hier werden bloss deren Namen nebst der betreffenden Seitenzahl in jenem Werke angegeben.

Es sind die Folgenden: P. Moriz Larger, S. 271 ; Fürstabt Gerold Maier, S. 299; P. Sebastian Müller, S. 311; P. Johann Bapt. Wieland, S. 511; P. Bonifaz Gangginer, S. 113; P. Beda Mösch, S. 304; P. Adalbert Renner, S. 366; Abt Gregor Koch, S. 243; P. Leodegar Schmid, S. 413; P. Othmar Bossart, S. 31; P. Johann Evang. Borsinger, S. 29; P. Joachim Binter, S. 21; P. Basilius Hausherr, S. 174; P. Meinrad Bloch, S. 23; Abt Ambros Bloch, S. 23; P. Beat Fuchs, S. 105. An diese reihen sich nach der französischen Revolution an: P. Josef Keller, S. 225; P. Pius Wismer, S. 515; P. Bernard Lüönd, S. 281; P. Konrad Mäder, S. 282; P. Augustin Kuhn, S. 264; P. Luitfrid Berger, S. 18; Abt Adalbert Regli, S. 362; P. Gregor Meng, S. 297; P. Johann Evang. Kuhn, S. 264; P. Ambros Christen, S. 43; P. Gerold Zwyssig, S. 535; P. Leodegar Kretz, S. 256.

Hinter diesen bleiben die seit dem Jahre 1848 in Gries eingetretenen 62 Priester nicht zurück, indem 21 derselben bereits schriftstellerisch thätig waren. Wir zählen sie in gleicher Weise auf, nämlich: P. Ferdinand Vogl, S. 498; Abt Augustin Grüniger, S. 148; P. Alphons Kirchlechner, S. 236; Abt Bonaventura Foffa, S. 100; P. Martin Kiem, S. 231; P. Basilius Tschofen, S. 486; P. Ildephons Lamprecht, S. 267; P. Johann Evang. Sigrist, S. 446; P. Luitfrid Spielmann, S. 455; P. Hieronymus Felderer, S. 88; P. Vincenz Gasser, S. 113; P. Rupert Keusch, S. 229; P. Paul Obwexer, S. 325; P. Bernard Maria Lierheimer, S. 276; P. Clemens Fischer, S. 94.

Diesen wären noch folgende Mitbrüder anzureihen, welche erst nach dem Jahre 1880 literarische Arbeiten lieferten: P. Karl Prevost, P. Gallus Küng, P. Leodegar Ammann, P. Leo Fischer, P. Placidus Rigert und P. Maurus Gentinetta, und noch verschiedene Andere, welche sich in der Kunst, im Bauwesen (II-481) oder als Rechtskenner, wie P. Ambros Steinegger, P. Adalbert Marzari, P. Leonard Irschara, P. Nikolaus Vogt, Bruder Alois Weithaler und Br. Burkard Küng nützlich machten und wegen ihrer Verdienste grosses Lob verdienen.


  1. Die Zimmer des zweiten und dritten Stockes der 725 Fuss langen Ostfront, welche Dr. Hans Lehmann in seiner Abhandlung: „Die Benediktiner-Abtei Muri“ (Anzeiger für Schweizerische Alterthumskunde, 1889, Nr. 4, S. 264) als „Mönchszellen“ bezeichnet, waren für fremde Philosophen und Theologen und für Gäste namentlich in Kriegszeiten bestimmt.

  2. Arch. Muri in Gries A., IV., XII.

  3. Arch. Huri in Gries A., IV., XIV.

  4. Arch. Muri in Gries D. I. ll.

  5. Vgl. oben, S. 386.

  6. Arch. Muri in Gries A. I. III.

  7. Der „Obwaldner Volksfreund“ bringt 1886, Nr. 31. Folgendes von Ettlin's Studium in Muri: „Er studirte (19. November 1832) die erste Syntax mit 5 Mitschülern (das ganze Gymnasium hatte 31 Studenten); lernte (nebst den obligaten Fächern) die französische und griechische Sprache, das Violinspiel und Zeichnen“. Der junge Ettlin schreibt: „In allem diesen habe ich gute Lehrer, welche mir jeden Fehler mit der grössten Gelassenheit zeigen“.

  8. Vgl. oben, S. 231-233. – Die Verdächtigung, welche zwei Berner Gelehrte letzte Zeit in die Oeffentlichkeit warfen, als hätten die Geschichtswerke von Eut. Kopp, wie auch der Geschichtsfreund des V-örtlichen Vereines und andere in Gries aufgestellte Bücher und Kunstwerke im Jahre 1841 (sie setzen die Aufhebung des Klosters auf das Jahr 1845!) eine „Wanderlust“ bekommen, und wären somit unrechtmässig nach Gries gewandert, muss schon ans dem Grunde entschieden zurückgewiesen werden, weil genannte Werke erst nach 1841 im Drucke erschienen sind, und dann stehen uns urkundliche Beweise zu Gebote, dass die ehrenwerthen Patres von Muri die in ihren Zellen stehenden Bücher wie auch ihre Privatsammlungen (namentlich P. Leodegar Kretz) bei der Aufhebung mit Erlaubniss der Regierung mitnehmen durften.

  9. Viele seiner Compositionen sind in Stahl gestochen worden.

  10. Vgl. A. Münch. „Die Münzsammlung des Kantons Aargau, gebildet aus den vereinigten Münzsammlungen des bisherigen Antiquitätenkabinets zu Königsfelden, des ehemaligen Klosters Muri und der historischen Gesellschaft des Kantons Aargau“. Aarau 1871. Im Vorwort sagt Münch, dass „die weitaus ansehnlichere Münz- und Medaillensammlung des Klosters Muri etwa 30 Jahre im bunten Durcheinander hinter den Schlössern und Riegeln des aargauischen Staatskassengewölbes lag.“

  11. Der Anzeiger für Schweizer-Geschichte (VII. Jahrgang neue Folge) bringt S. 45 von P. Gregor eine kurze Biographie.